Allgemeine Glaukominformation

Was ist ein Grüner Star -Glaukom ?

Das Glaukom (deutsch Grüner Star), ist eine der häufigsten
Erblindungsursachen in unseren Breiten. In der Bundesrepublik
rechnet man allein schon mit etwa 500.000 Glaukomkranken, von
denen vermutlich 100.000 noch nichts von ihrer Erkrankung wissen
und weitere drei Millionen sind von einer der Vorstufen betroffen,
dem erhöhten Augeninnendruck.

Bei der häufigsten altersabhängigen Glaukomform kommt es ab ca.
Ende 38/40. Lebensjahr zu einem Missverhältnis von
Augenwasserproduktion und Abfluß (sogen. Weitwinkelglaukom
oder POWG). Der Sehnervenschaden, den ein Glaukom auslöst,
besteht in einer mangelhaften Blutversorgung des Nervengewebes
am Sehnnervenkopf (Papille). Dieser Gewebsschwund wird zwar
oft - aber nicht immer - durch einen zu hohen Augeninnendruck
verursacht. Ohne entsprechende Behandlung, meist durch Augentropfen,
kann das seitliche Sehen, das sogenannte Gesichtsfeld in zunehmendem
Maße schrumpfen.

Wer ist vom Glaukom gefährdet ?

Das Glaukom kann jeden befallen. Folgende Bedingungen erhöhen
das Risiko: höheres Alter, dunkle Rasse, niedriger Blutdruck,
Glaukom in der Verwandschaft, Neigung zu Durchblutungsstörungen
der Hände und Füße und eine längere Kortisonbehandlung.

Wie wird ein Glaukom entdeckt?

Neben der Messung des Augeninnendrucks wird vorallem der
Sehnervenkopf genau betrachtet und auf Abweichungen abgesucht.
Hochverdächtig sind Seitenunterschiede und eine verstärkte
Einsenkung des Sehnervenkopfes (Excavation), sowie eine Abnahme
des Randsaumes oder Farbveränderungen. Nur der Augenarzt kann
diese komplexe Untersuchung vornehmen.
Bei rechtzeitiger Behandlung lassen sich massive Schäden an
Sehnerv und Gesichtsfeld verhindern.

Wichtig ist die Früherkennung

Im Rahmen der Glaukomvorsorge messen wir Ihren Augeninnendruck
und beurteilen den Sehnervenkopf. Generell ist diese Vorsorge ab
dem 40. Lebensjahr bei jedem anzuraten. Erst wenn ca. 50 % der
Fasern des Sehnervenkopfes untergegangen sind, entstehen
wahhrnehmbare Einschränkungen des Gesichtsfeldes.
Bei Auffälligkeiten raten wir zu erweiterten Vorsorge/Diagnostik.





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Das Glaukom (deutsch Grüner Star), ist eine der häufigsten
Erblindungsursachen in unseren Breiten. In der Bundesrepublik
rechnet man allein schon mit etwa 500.000 Glaukomkranken, von
denen vermutlich 100.000 noch nichts von ihrer Erkrankung wissen
und weitere drei Millionen sind von einer der Vorstufen betroffen,
dem erhöhten Augeninnendruck.

Bei der häufigsten altersabhängigen Glaukomform kommt es ab ca.
Ende 38/40. Lebensjahr zu einem Missverhältnis von
Augenwasserproduktion und Abfluß (sogen. Weitwinkelglaukom
oder POWG). Der Sehnervenschaden, den ein Glaukom auslöst,
besteht in einer mangelhaften Blutversorgung des Nervengewebes
am Sehnnervenkopf (Papille). Dieser Gewebsschwund wird zwar
oft - aber nicht immer - durch einen zu hohen Augeninnendruck
verursacht. Ohne entsprechende Behandlung, meist durch Augentropfen,
kann das seitliche Sehen, das sogenannte Gesichtsfeld in zunehmendem
Maße schrumpfen.

Wer ist vom Glaukom gefährdet ?

Das Glaukom kann jeden befallen. Folgende Bedingungen erhöhen
das Risiko: höheres Alter, dunkle Rasse, niedriger Blutdruck,
Glaukom in der Verwandschaft, Neigung zu Durchblutungsstörungen
der Hände und Füße und eine längere Kortisonbehandlung.

Wie wird ein Glaukom entdeckt?

Neben der Messung des Augeninnendrucks wird vorallem der
Sehnervenkopf genau betrachtet und auf Abweichungen abgesucht.
Hochverdächtig sind Seitenunterschiede und eine verstärkte
Einsenkung des Sehnervenkopfes (Excavation), sowie eine Abnahme
des Randsaumes oder Farbveränderungen. Nur der Augenarzt kann
diese komplexe Untersuchung vornehmen.